Be smart - don't start PDF Drucken E-Mail
  
Montag, den 19. Juli 2010 um 18:08 Uhr

Ein Teil der Klasse war besonders einfallsreich und kam auf die Idee, ein "Hau den Lukas"-Gerät selbst zu bauen, zu streichen und die Stange, auf die man später schlägt, in Form einer Zigarette zu gestalten.
Sechs unserer Jungen trafen sich, teilweise sogar in den Osterferien, um das Gerät zusammenzubauen. Mitte April war es dann soweit: Am Samstag, dem 17.April versammelte sich ein Teil der Klasse auf dem Ebersbacher Markt, um neben Interviews und einer Ausstellung über die Folgen des Rauchens das "Hau die Zigarette"-Gerät den Marktgästen zur Verfügung zu stellen.
Während in unserem Ausstellungs-Pavillon viele abschreckende Bilder und eine PowerPoint-Präsentation über das Rauchen gezeigt wurden, war direkt daneben der "Spaßfaktor" der Nichtraucherstation aufgebaut: "Hau die Zigarette!" Auf der Skala konnte man, je nachdem, wie hoch man kam, verschiedene Leistungsstufen erreichen, die wir nach Rauchertypen benannten: Ganz unten Kettenraucher, über Gelegenheitsraucher und Passivraucher bis zum Nichtraucher, der ganz oben stand.
Nach dem Schlag wurde man durch Kaugummis, Pflaster und Traubenzucker als eine Art Trostpreis belohnt.

Eine andere Gruppe aus unserer Klasse schwärmte über den ganzen Markt aus und führte Interviews mit den Marktbesuchern, die eigentlich nur Gemüse und Obst kaufen wollten. Wir führten Gespräche mit Rauchern und Nichtrauchern und bekamen viele interessante Ansichten zu hören. Auch nach diesem Markttag blieben wir aktiv und interviewten im RGE Schüler und Lehrer, unseren Schulleiter Herrn Jung inclusive.
Zuletzt wurde das Video-Material mit den Interviews von den Schülern selbst geschnitten und Film, Präsentation und viele Fotos nach Stuttgart geschickt.

Die Klasse 8a bedankt sich bei allen Helfern, auch bei unseren Eltern, die uns bei der Organisation und der praktischen Durchführung unserer Markttagsaktion unterstützt haben, und bei der Feuerwehr der Stadt Ebersbach, die uns kostenlos ihren Pavillon zur Verfügung stellte und ihn auf- und abbaute.
Wir hoffen, wir haben vielen Rauchern geholfen aufzuhören und viele davon abgehalten anzufangen.“

Mittlerweile liegt die eigentliche Aktion schon drei Monate zurück, und Woche für Woche warteten wir gespannt auf die Auswertung der Kreativbeiträge in Stuttgart. Eine erste Reaktion und Anerkennung bekamen wir dann aus Göppingen, wo das Landratsamt eigene Preise für teilnehmende Klassen ausgesetzt hatte: Die 8a gewann eine Theatervorstellung des „Jungen Theaters“ in Göppingen! Auf den Hauptpreis, eine Klassenreise, haben wir allerdings vergeblich gehofft. Schlussbilanz: Auch wenn unser Traum einer Fahrt nach Berlin sich nicht erfüllt hat, hat unsere Teilnahme am Wettbewerb doch die Klassengemeinschaft gestärkt, uns die Gelegenheit gegeben, bei den Interviews und beim Bau des „Hau die Zigarette“-Apparats unsere Fähigkeiten  einmal anders als im „normalen“ Unterricht unter Beweis zu stellen und zu zeigen, dass wir zum „Cool-Sein“ keine Zigaretten brauchen.

Station 1: Die "Aufklärungs-Station": Einige unserer Plakate im Ausstellungs-Pavillon



Was es bringt, aufzuhören ...


... oder weiterzurauchen


Station 2: Die "Spaß-Station": "Hau die Zigarette!"



Die Konstrukteure beim Aufbau


Naemi skeptisch: Das Ding soll funktionieren?


Oh ja – es funktioniert ...




... und ist ein Spaß für Jung ...


... und Alt


Nach der Arbeit: Die Champions feiern



InterviewerInnen und Techniker der Kl. 8a beim "Belohnungs-Imbiss" mit Spezialitäten von den Nachbarständen