| SWR Fernsehen zu Gast |
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| Mittwoch, den 21. April 2010 um 07:45 Uhr | |
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„Den Luxus eines Teleprompters, mit dem man den Text direkt vom Bildschirm ablesen kann, können wir euch leider nicht bieten, somit müsst ihr sie wohl oder übel auswendig lernen“, erklärte einer der Techniker, die ein Klassenzimmer innerhalb kürzester Zeit in ein Aufnahmestudio verwandelt hatten. Abgesehen vom besagten Teleprompter hatte die SWR-Crew aber alles zu bieten, was es für eine professionelle Aufnahme braucht: Von der Visagistin, die jeden Einzelnen vor der Aufnahme zum Schminken in die Maske bat, über mehrere Kameras, Bildschirme und einen Moderationstisch mit passender SWR-Leinwand im Hintergrund, bis hin zum Moderaton Dieter Fritz höchstpersönlich, der für Jeden noch eine Menge nützliche Tips und Anregungen parat hatte.
Das Fazit der Schüler war nach den rund 2-minütigen Aufnahmen durchweg positiv: „Es hat zwar nicht so gut geklappt, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber es war doch sehr interessant, mitzuerleben, wie alles gemacht wird, vor allem wenn man auch einen Beruf in diese Richtung anstrebt“, sagte Sabrina Schäfer (19).
Im Anschluss präsentierte das SWR seine Arbeit für die Sendung „Baden-Württemberg aktuell“ in der Aula der Schule für die gesammte Oberstufe. Mithilfe einiger kleiner Filme über den Tagesablauf eines Journalisten und Moderators und einem Beitrag über Pannen und Komplikationen bei Live-Übertragungen, der allgemeine Heiterkeit verursachte, entstand eine interessante und gelungene Präsentation. In einer abschließenden Diskussion sprachen SWR-Funktionäre mit den Schülern über die zunehmende Wichtigkeit von online-Nachrichtendiensten, mit der konventionelle Nachrichtendienste immer mehr zu kämpfen haben,denn wozu sollen Jugendliche den Fernseher anschalten, um sich über die aktuellsten Geschehnisse zu informieren, wenn es auch mit zwei schnellen Klicks am Computer getan ist? „Es findet gerade ein sehr starker Wandel statt; unsere Aufgabe ist es jetzt, die Angebote dementsprechend anzupassen. Dabei ist uns die Meinung der Jugendlichen sehr wichtig“ sagte Dieter Fritz nach dem Vortrag.
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